Steve Kerr bleibt Head Coach der Golden State Warriors. Nach dreiwöchigen Verhandlungen einigte sich der Rekordcoach auf einen neuen Zweijahresvertrag, wie ESPN am Samstagabend berichtete. Der Vertrag läuft bis zur Saison 2027/28.
Kerrs Agenten Dan Eveloff und Rick Smith (Priority Sports) bestätigten den Deal. Kerr bleibt damit der bestbezahlte Cheftrainer der gesamten Liga – sein vorheriger Vertrag belief sich Berichten zufolge auf rund 17,5 Millionen Dollar pro Saison.
Einigung trotz schwieriger Saison
Die Übereinkunft kommt nach einer enttäuschenden Spielzeit. Die Warriors schlossen die reguläre Saison mit einer Bilanz von 37‑45 ab, belegten Platz zehn im Westen und schieden im Play-In-Turnier gegen die Phoenix Suns aus. Dennoch setzten sich Kerr, Besitzer Joe Lacob und General Manager Mike Dunleavy Jr. mehrfach zusammen, um über Offensivphilosophie, Kaderaufstellung und die langfristige Ausrichtung der Franchise zu sprechen.
Fünfmaliger Champion als Spieler, fünfmaliger als Trainer – der 60-jährige Kerr zählt zu den erfolgreichsten Coaches der NBA-Geschichte. Dieser Hintergrund dürfte entscheidend dafür gewesen sein, wie ESPN-Insider übereinstimmend berichten, dass die Warriors letztlich auf Kontinuität setzten.
Kein radikaler Neuaufbau in Golden State
Mit dem neuen Deal sendet die Franchise ein klares Signal: kein radikaler Umbruch. Stattdessen soll Kerr die Transition des alternden Kaders begleiten – weg von einer Dynastie, die das letzte Jahrzehnt geprägt hat, hin zu einem neuen Kapitel.
Für Kerr beginnt nun eine letzte, wichtige Phase in San Francisco. Er hatte zuletzt öffentlich betont, an die Perspektiven der Organisation zu glauben. Jetzt hat er zwei weitere Jahre, um diese Überzeugung in Resultate umzumünzen.
Quellen: ESPN, NBC Sports Bay Area.
