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Watson zu den Cavaliers: Drei-Team-Trade und 88-Millionen-Deal

Die Cavaliers holen Peyton Watson per Drei-Team-Trade von den Nuggets und verlängern sofort für vier Jahre und 88 Millionen Dollar.

Watson zu den Cavaliers: Drei-Team-Trade und 88-Millionen-Deal
Photo: RMTip21 / Flickr (CC BY-SA 2.0)

Cleveland zögerte nicht. Die Cavaliers holten Peyton Watson von den Denver Nuggets in einem Drei-Team-Trade, der laut ESPN-Insider Shams Charania am 19. August besiegelt wurde – und verlängerten sofort mit dem 23-jährigen Forward für vier Jahre und 88 Millionen Dollar.

Die Bedingungen: Denver erhält einen ungeschützten Erstrunden-Pick der Cavaliers 2031 sowie einen Zweitrunden-Pick der Sacramento Kings 2032. Die Los Angeles Clippers übernehmen Max Strus. Watson hatte wenige Tage zuvor ein Angebot der Nuggets über 70 Millionen Dollar abgelehnt.

Seine Statistiken der vergangenen Saison: 14,6 Punkte, 4,9 Rebounds, 2,1 Assists und 1,1 Blocks pro Spiel bei 49,1 Prozent aus dem Feld und 41,1 Prozent von der Dreilinie. Laut HoopsHype hatten auch die Milwaukee Bucks, Portland Trail Blazers und Clippers ernsthaftes Interesse signalisiert – Cleveland setzte sich durch.

Was Watson den Cavaliers bringt

Das Cleveland-Kader ist bereits stark: James Harden, Donovan Mitchell, Evan Mobley, Jarrett Allen. Was fehlte, war ein flexibler Flügelverteidiger mit Dreierwurf – genau das liefert Watson. Seine Dreierquote hat er in jeder NBA-Saison verbessert. Bei den Cavs bekommt er deutlich mehr Catch-and-Shoot-Situationen als in Denver.

Der Preis: ein ungeschützter Pick 2031

Der ungeschützte Erstrunden-Pick 2031, der nach Denver geht, ist das Herzstück des Deals. Sechs Jahre Wartezeit. Die Nuggets – im Umbruch – setzen darauf, dass Cleveland bis dahin konkurrenzfähig bleibt. Mitchells, Mobleys und Allens Verträge sind langfristig. Realistisch wird dieser Pick im Mittelfeld landen, nicht in der Lotterie. Für Cleveland ist das ein vertretbares Risiko.

22 Millionen Dollar pro Saison, vier Jahre garantiert. Kein Starvertrag – ein Startervertrag für einen Spieler, der gezeigt hat, dass er einer sein kann. Watson ließ 18 Millionen auf dem Tisch, als er Denvers erstes Angebot ablehnte. Sein Ziel ist der Titel, nicht das Geld.

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