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SGA gewinnt zweiten NBA-MVP in Folge und schreibt Geschichte

Gilgeous-Alexander sichert sich 83 von 100 Erststimmen und wird als 14. Spieler der NBA-Geschichte zweimal in Folge MVP.

SGA gewinnt zweiten NBA-MVP in Folge und schreibt Geschichte
Photo: Michael Barera / Wikimedia Commons

Shai Gilgeous-Alexander ist zum zweiten Mal in Folge der wertvollste Spieler der NBA. Der Superstar der Oklahoma City Thunder erhielt 83 von 100 Erststimmen der Medienjury, wie NBC Sports berichtet. Nikola Jokic landete mit zehn Erststimmen auf Platz zwei, Victor Wembanyama auf Platz drei.

Dominanz in allen Kategorien

Die Zahlen der Saison sprechen für sich: 31,1 Punkte im Schnitt (Zweiter ligaweit), 6,6 Assists und 4,3 Rebounds pro Spiel, dazu 55,3 Prozent aus dem Feld, 38,6 Prozent von der Dreierlinie und 87,9 Prozent von der Freiwurflinie. Seine Plus/Minus-Bilanz von +788 führte die Liga an, 106 Zähler vor Wembanyama (+682). In der Crunchtime war kein Spieler besser: 175 Punkte in entscheidenden Spielmomenten, 6,5 pro Partie.

Damit schreibt Gilgeous-Alexander Geschichte: Als 14. Spieler der NBA-Geschichte gewinnt er den MVP-Award zweimal in Folge, als siebter Akteur in diesem Jahrhundert. Vor ihm gelang dies Jokic (Saison 2020/21 und 2021/22), Giannis Antetokounmpo, Stephen Curry, LeBron James, Steve Nash und Tim Duncan. Zusammen mit Kareem Abdul-Jabbar bildet SGA ein Duo der Einzigartigkeit: Nur diese beiden Spieler erzielten in zwei aufeinanderfolgenden MVP-Spielzeiten mindestens 90 Spiele mit 30 Punkten, 20 Spiele mit 40 Punkten und fünf Spiele mit 50 Punkten.

Wembanyamas Reaktion

Bilder von Wembanyama, der auf der Spurs-Bank zusah, wie Gilgeous-Alexander den Pokal in Empfang nahm, verbreiteten sich viral. Auf die Frage, ob ihn die MVP-Niederlage persönlich getroffen habe, sagte der Franzose vor den Western Conference Finals knapp: “Ja, definitiv, alles, was Sie gerade gesagt haben.”

In Spiel 1 gegen Oklahoma City folgte die sportliche Antwort: 41 Punkte, 24 Rebounds und drei Blocks in 49 Minuten beim 122:115-Sieg der Spurs nach doppelter Verlängerung. Der Analyst Nick Wright sah Parallelen zu Hakeem Olajuwon, der 1995 nach David Robinsons MVP-Krönung mit 41 Punkten und 16 Rebounds antwortete. Fast 31 Jahre später schrieb Wembanyama ein ähnliches Kapitel der NBA-Geschichte.

Die Geschenke

Gilgeous-Alexander beschenkte nach der Auszeichnung jeden seiner Teamkollegen, wie ESPN berichtet. Im Paket: Audemars-Piguet-Uhren, Burberry-Trenchcoats, Golfschläger, YSL-Cologne, maßgeschneiderte Levi’s-Sets, iPhone 17 mit AT&T-Vertrag und personalisierte Don-Julio-1942-Flaschen. Der Gesamtwert soll laut übereinstimmenden US-Medienberichten pro Spieler die 40.000-Dollar-Marke überschritten haben. Im Vorjahr gab es Rolex-Uhren.

“Ich möchte, dass meine Jungs daran teilhaben”, sagte Gilgeous-Alexander.

Ausblick

Der Pokal steht, die Saison läuft weiter. Oklahoma City und San Antonio befinden sich mitten in den Western Conference Finals. Der Ausfall von Jalen Williams (linke Oberschenkelrückseite) trübt die Thunder-Perspektive. Wembanyama, angetrieben von allem, was in diesem Mai passiert ist, hat keine Lust, aufzuhören.

Quellen: NBC Sports | CBS Sports

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