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Pistons und Jalen Duren: Fünf Millionen Dollar trennen die Parteien noch

Detroit bietet 35 Millionen Dollar jährlich. Duren will mehr. Drei Wochen vor dem Training Camp ist keine Einigung in Sicht.

Pistons und Jalen Duren: Fünf Millionen Dollar trennen die Parteien noch
Photo: Wikimedia Commons (CC BY 4.0)

Das Tauziehen zwischen Jalen Duren und den Detroit Pistons spitzt sich zu. Laut Berichten von ESPN und HoopsHype liegen beide Seiten noch rund fünf Millionen Dollar pro Jahr auseinander – und das Training Camp öffnet am 29. September. Die Zeit läuft.

Wo die Verhandlungen stehen

Die Pistons bieten einen Fünfjahresvertrag im Bereich von 35 Millionen Dollar jährlich an, was einem Gesamtpaket von rund 180 Millionen Dollar entspräche. Duren (22 Jahre, drittbestes All-NBA-Team nach einer Saison als Anker von Detroits bester Defense im Osten) verlangt mehr als 40 Millionen pro Saison – Supermax-Niveau, für das er nach seiner All-NBA-Nominierung berechtigt ist.

„Das ist ein reiner Staring Contest”, sagte ein Manager eines anderen Teams gegenüber ESPN. „Und es wird sich hinziehen.”

Warum sich die Lücke nicht schließt

Die Pistons, die noch um Cade Cunningham herum aufgebaut werden, zögern, sich für Jahre tief in die Luxury Tax zu begeben. Durens Position ist ebenfalls nachvollziehbar: Sein Qualifying Offer über 9,6 Millionen Dollar für ein Jahr hat er bislang nicht unterschrieben – dieser Weg würde bedeuten, auf mehr als 100 Millionen Dollar garantiertes Geld zu verzichten. Ein Signal, dass er den Markt auf seiner Seite sieht. Seine Altersgenossen Holmgren, Banchero und Kessler haben bereits unterschrieben, aber weder Banchero noch Kessler erzielten eine All-NBA-Nominierung. Das ist Durens stärkstes Argument.

Der Countdown zum 29. September

Training Camp ist die inoffizielle Deadline in solchen Standoffs. Wer ihn verpasst, verliert Einspielphasen, Teamchemie und Spielgehalt. Bisher zeigt keine Seite Anzeichen von Nachgeben. Sollte bis Oktober keine Einigung erzielt werden, dürfte dieser Fall das bestimmende Thema des NBA-Saisonstarts werden.

Quellen: ESPN, HoopsHype

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