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Pistons traden Isaiah Stewart zu den Grizzlies für drei Zweitrunden-Picks

Detroit gibt Isaiah Stewart (10 Punkte, 1,6 Blocks) für drei künftige Zweitrunden-Picks ab. Ein logischer Finanzschritt der Pistons, die Platz für ihr junges Kernteam schaffen wollen.

Aktualisiert
Pistons traden Isaiah Stewart zu den Grizzlies für drei Zweitrunden-Picks
Photo: tomislav medak / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Die Detroit Pistons verkleinern ihre Gehaltsliste. Die Memphis Grizzlies holen sich einen der besten Rim Protectors der Liga. Wie ESPN und NBA.com am Mittwochabend – mitten in der zweiten Runde des NBA Draft 2026 – berichteten, wechselt Isaiah Stewart nach Memphis. Die Pistons erhalten dafür drei zukünftige Zweitrunden-Picks.

Ein klarer Finanzschachzug für Detroit, das mit stark steigenden Gehaltskosten jongliert. Ein echter defensiver Gewinn für Memphis, der ihn schon länger gesucht hatte.

Warum Detroit ihn abgibt

Stewart, 25, belegte in dieser Saison Platz sieben bei der Wahl zum Sixth Man of the Year. Seine Zahlen von der Bank aus: 10 Punkte bei 55 Prozent Feldwurfquote, 5 Rebounds, 1,6 Blocks – Werte, die Detroit zu mehr als 60 Siegen beitrugen, dem besten Ergebnis der Franchise seit 20 Jahren. Sportlich wertvoll, finanziell schwierig.

Cade Cunningham steht auf einem Max-Vertrag. Jalen Duren ist Restricted Free Agent. Ausar Thompson ist verlängerungsberechtigt. Der Druck auf die Gehaltsobergrenze war real, und Stewart – mit zwei Jahren und 30 Millionen Dollar verbleibend auf seinem Vertrag plus einer Teamoption für 2027/28 – war der logische Stellhebel. Detroit bekommt drei Picks zurück und schafft Spielraum.

Was Memphis gewinnt

Korbschutz stand weit oben auf der Grizzlies-Offseason-Liste. Stewart liefert genau das: Laut NBA Advanced Stats schossen Gegenspieler bei ihm als primärem Verteidiger nur 44 Prozent am Korb – der beste Wert aller Spieler mit mindestens 100 verteidigten Versuchen in der vergangenen Saison.

Memphis gibt dafür keinen Erstrunden-Pick ab, kein junges Talent. Drei Zweitrunden-Picks für einen bewährten Backup-Big, der die Zone verteidigt und offensiv keine Last ist – das ist ein gemessener Preis.

Detroits Kaderplanung im Blick

Die Pistons-Führung nutzte die Draft-Woche, um finanzielle Puffer für den jungen Kern zu schaffen. Stewart war wichtig, aber angesichts der Kostenentwicklung kein Unantastbarer. Detroit geht in die Free Agency mit mehr Flexibilität, mit Cunningham, Duren und Thompson als Grundpfeilern – und der offenen Frage, welche Ergänzung aus einem 60-Siege-Team einen echten Titelanwärter macht. Die Antwort darauf beginnt jetzt.

Quellen: NBA.com, ESPN

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