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Pelicans schicken Hawkins und Peavy nach Memphis – Vierertausch freier Raum für Mathurin

New Orleans hat Jordan Hawkins und Micah Peavy in einem Vierertausch zu den Memphis Grizzlies getradet und macht damit Platz für die Verpflichtung von Bennedict Mathurin.

Pelicans schicken Hawkins und Peavy nach Memphis – Vierertausch freier Raum für Mathurin
Photo: Wikimedia Commons / CC0

Die New Orleans Pelicans haben Jordan Hawkins und Micah Peavy in einem Vierer-Trade zu den Memphis Grizzlies abgegeben, wie ESPN-Insider Shams Charania berichtete. New Orleans erhält im Gegenzug A.J. Johnson und Taj Gibson sowie einen Zweitrunden-Pick-Tausch. Der Deal spart den Pelicans 5,7 Millionen Dollar an Gehaltskosten – und öffnet das Fenster für die Verpflichtung von Bennedict Mathurin auf einem Zweijahresvertrag über 16 Millionen Dollar.

Was beide Teams bekommen

Hawkins, 23, war der 14. Pick im NBA-Draft 2023 aus Connecticut. Drei Saisons in New Orleans brachten solide, aber wenig spektakuläre Zähler: 8,0 Punkte, 2,3 Rebounds und 34,8 Prozent Dreierquote bei 18 Minuten Einsatzzeit. Memphis bekommt einen jungen Wing mit Entwicklungspotenzial.

Johnson, 21, steht bereits bei seinem vierten NBA-Team – von Milwaukee (Draft 2024) über Washington und Dallas nun nach Memphis. Taj Gibson, 41 Jahre alt, bringt 17 Saisons NBA-Erfahrung nach New Orleans – wird aber voraussichtlich kurzfristig entlassen, sobald die Cap-Einsparung bestätigt ist.

Strategie der Pelicans vor dem Training Camp

New Orleans beendet eine schwierige Saison 2025/26, die von Verletzungen geprägt war. Zion Williamson fehlte über weite Strecken, Brandon Ingram wechselte als Free Agent die Franchise, und die Playoffs wurden zum zweiten Mal in Folge verpasst. Dieser Trade ist weniger ein Spielertausch als eine Gehaltssanierung vor dem Camp.

Mathurin (24) erzielte im letzten Jahr 17,8 Punkte für Indiana. Der kanadische Flügelspieler bringt punktuellen Mehrwert, den die Pelicans-Rotation dringend benötigt – direkt produktiver als Hawkins von der Bank.

Das Training Camp öffnet am 29. September. New Orleans setzt auf Cap-Flexibilität statt Star Power, in der Hoffnung, dass Gesundheit und eine kompaktere Rotation den Weg zurück in die Playoffs ebnen.

Quellen: ESPN, NBA.com

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