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Kuminga unterschreibt bei den Wolves: Zweijahresvertrag über 12,4 Millionen Dollar

Jonathan Kuminga wechselt zu den Timberwolves auf einem Kurzvertrag - mit Starterfunktion neben Anthony Edwards.

Kuminga unterschreibt bei den Wolves: Zweijahresvertrag über 12,4 Millionen Dollar
Photo: Dusty J / Flickr (CC BY 2.0)

Jonathan Kuminga hat seinen neuen Arbeitgeber gefunden. Der 23-jährige Forward einigte sich mit den Minnesota Timberwolves auf einen Zweijahresvertrag über 12,4 Millionen Dollar – inklusive Spieleroption im zweiten Jahr, wie sein Agent Aaron Turner ESPN-Insider Shams Charania bestätigte.

Damit endet eine zähe Offseason-Hängepartie rund um den Kongolesen, der im Juli noch 25 Millionen Dollar pro Saison gefordert hatte. Stattdessen entschied er sich für einen kürzeren Prove-it-Deal – mit der Option, schon 2027 erneut auf den Markt zu kommen. Die Los Angeles Lakers hatten via Sign-and-Trade ein ähnlich dotiertes Dreijahresangebot auf dem Tisch, dazu Interesse von den Chicago Bulls und den Portland Trail Blazers. Kuminga sagte allen ab.

Ausschlaggebend war das Sportliche: In Minnesota wird Kuminga von Beginn an in der Starting Five stehen – neben Anthony Edwards, Jaden McDaniels und Rudy Gobert. Das ist ein Kaderumfeld, das in der Western Conference 2026/27 ernsthaft um den Titel mitspielen will.

Edwards warb persönlich

Die Rekrutierung verlief alles andere als passiv. Wie ESPN berichtet, warb Anthony Edwards persönlich und intensiv für seinen künftigen Teamkollegen. Präsident Tim Connelly reiste eigens nach Miami, wo er vier Stunden lang mit Kuminga zusammensaß. Solche Gesten sprechen eine klare Sprache.

Für Kuminga ist der Kurzzeitvertrag ein bewusst gewählter Schachzug. Nach dem unruhigen Ende in Golden State bekommt er bei einem Titelaspiranten eine klar definierte Rolle – und die Chance, seinen Marktwert bis zum Sommer 2027 erheblich zu steigern. Eine starke Saison als Starter, und er kehrt als gefragter Free Agent auf den Markt zurück.

Die Timberwolves holen sich einen athletischen 2,01-Meter-Forward, der mehrere Positionen verteidigen kann und im Transition Game gefährlich wird. Seine Dreierquote von 34,7 Prozent über die Karriere hat noch Luft nach oben – sein physisches Potenzial indes nicht.

Quelle: Shams Charania, ESPN

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