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Kuminga fordert 25 Mio. Dollar pro Jahr – Lakers, Cavs, Bucks auf Abstand

Jonathan Kuminga fordert 25 Millionen Dollar pro Saison. Lakers, Cavaliers und Bucks sind weit entfernt. Drei Wochen nach dem Start der Free Agency bewegt sich nichts.

Kuminga fordert 25 Mio. Dollar pro Jahr – Lakers, Cavs, Bucks auf Abstand
Photo: U.S. Air Force / Wikimedia Commons (Public Domain)

Jonathan Kuminga ist auf dem Markt. Nur findet er keinen Abnehmer zu seinem Preis.

Der 23-jährige Flügelspieler ist Free Agent, nachdem die Atlanta Hawks seine Teamoption über 24,3 Millionen Dollar in diesem Sommer nicht gezogen haben. Laut Yahoo Sports und NBC Sports fordert Kuminga rund 25 Millionen Dollar pro Saison. Drei Franchises zeigen Interesse: die Los Angeles Lakers, die Cleveland Cavaliers und die Milwaukee Bucks. Fortschritte gibt es bei keiner der Parteien.

Die Lakers machten den ersten Schritt. Ihr Angebot: ein Zweijahresvertrag über 20 Millionen Dollar insgesamt, also etwa 10 Millionen pro Saison. Das liegt weit unterhalb von Kumingas Vorstellungen. Nachdem Los Angeles Guard Collin Sexton verpflichtet hatte und damit die Gehaltssituation enger wurde, wurde das Angebot laut Berichten zurückgezogen.

Sign-and-Trade macht jeden Deal komplizierter

Es gibt ein strukturelles Problem: Da Kuminga im Kader der Hawks stand, als diese seine Option nicht zogen, muss jeder Vertrag als Sign-and-Trade abgewickelt werden. Das bedeutet: mindestens drei Jahre Laufzeit. Drei Jahre à 25 Millionen Dollar ergibt insgesamt 75 Millionen – ein Betrag, der für Teams nahe am Second Apron schwer zu stemmen ist.

Ein Sign-and-Trade-Rahmen von rund 45 Millionen Dollar sei laut Yahoo Sports diskutiert worden, ohne dass sich eine Partei festgelegt habe. Die Cavaliers und Bucks bleiben im Gespräch, ohne ein ernsthaftes Angebot vorzulegen.

Was Kuminga mitbringt – und was ihn bremst

Das Interesse an Kuminga ist nachvollziehbar. Als physisch starker, switchfähiger Flügelspieler mit Scoring-Qualitäten gehörte er bei den Warriors zur Stammbesetzung, bevor Golden State ihn gemeinsam mit Buddy Hield im Februar zur Trade Deadline nach Atlanta schickte – als Gegenleistung für Kristaps Porzingis. Dass die Hawks seine Option nicht zogen, sagt viel über seinen Marktwert im Moment.

Sein Umfeld ist überzeugt, dass ein passendes Angebot kommen werde. Drei Wochen nach Beginn der zweiten Phase der Free Agency hat sich daran nichts geändert. Je länger es dauert, desto geringer wird Kumingas Verhandlungsposition.

Fazit
Drei Teams, kein Favorit. Zwischen Kumingas Forderung und dem besten bekannten Angebot liegen rund 15 Millionen Dollar pro Jahr. Das Sign-and-Trade-Format macht jeden möglichen Deal zusätzlich kompliziert. Tut sich bis Mitte August nichts, muss Kuminga womöglich seine Erwartungen korrigieren.

Quellen: Yahoo Sports, NBC Sports.

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