Playoffs

Knicks vor dem NBA-Finale: 3:0-Führung nach 121:108-Sieg in Cleveland

Brunson (30 Punkte), Bridges (22) und Shamet (14) führten New York zum 121:108-Sieg über Cleveland in Spiel 3. Die Knicks sind einen Sieg vom ersten NBA-Finale seit 2000 entfernt.

Knicks vor dem NBA-Finale: 3:0-Führung nach 121:108-Sieg in Cleveland
Photo: Maxim34374 / Flickr (CC BY)

Landry Shamet hatte den richtigen Moment. Drei Dreier in 99 Sekunden. Der Vorsprung wuchs von 11 auf 24 Punkte. Noch eine New York Knicks-Flut gegen Cleveland.

Jalen Brunson (30 Punkte, 7 Assists) bestimmte die ersten drei Viertel. Doch der vierte Abschnitt gehörte allen. Die Knicks bezwangen die Cleveland Cavaliers 121:108 in Spiel 3 der Eastern Conference Finals am Samstagabend und führen die Serie nun 3:0. New York ist noch einen Sieg vom ersten NBA-Finale seit dem Jahr 2000 entfernt.

Starkes Kollektiv

Es war kein Ein-Mann-Abend. Mikal Bridges traf 11 von 15 Würfen und erzielte 22 Zähler – nach einem ruhigeren Spiel 2 war er diesmal wieder voll da. OG Anunoby kam auf 21 Punkte. Karl-Anthony Towns (13 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists, 3 Steals) war vom Elbogenbereich kaum zu stoppen. Josh Hart (12 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists) erledigte die Arbeit im Verborgenen.

Als Team schoss New York 55,8 Prozent aus dem Feld, traf elf Dreier und verwandelte 24 von 27 Freiwürfen. Cleveland hatte keine Antwort. Evan Mobley (24 Punkte) und Donovan Mitchell (23 Punkte) sorgten zumindest für ein ordentliches Ergebnis. James Harden fügte 19 Zähler hinzu. Die Gastgeber lagen aber den gesamten Spielverlauf hinten.

Historischer Lauf

Zehn Playoff-Siege in Folge – die Knicks sind erst das zehnte Team in der NBA-Geschichte, dem das in einem einzigen Postseason-Durchgang gelungen ist. Zum letzten Mal schaffte das die Franchise aus Boston in der Saison 2023/24 und holte danach den Titel.

New York hat seit der Saison 1999/00 kein NBA-Finale mehr gespielt. 27 Jahre Wartezeit. Spiel 4 ist Montag in Cleveland, wo die Cavaliers vor einem verzweifelten Heimpublikum spielen werden. Kein Team in der Ligageschichte hat je einen 0:3-Rückstand aufgeholt.

„Wir vertrauen einander”, sagte Brunson nach dem Spiel, wie ESPN berichtet. „Jeder kennt seine Rolle und zieht mit.”

Shamets großes Spiel

Shamet beendete das Match mit 14 Punkten und traf vier von fünf Dreiern. In der laufenden Serie gegen Cleveland hat er nun sieben Treffer von jenseits der Dreilinie, sechs davon im Schlussabschnitt oder in der Verlängerung. Für einen Rollenspieler ist das eine bemerkenswerte Leistung.

Was bleibt

  • Brunson als Taktgeber. 30 Punkte, kaltblütig. Cleveland findet kein Gegenmittel.
  • Shamet macht den Unterschied. Sieben Dreier in der Serie, sechs in entscheidenden Momenten.
  • Geschichte ist greifbar. Spiel 4 am Montag in Cleveland. 27 Jahre Wartezeit auf ein Finale.

Quellen: ESPN, NBA.com

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