New York erlebte am Donnerstag eine historische Meisterschaftsparade. Rund zwei Millionen Menschen säumten den Canyon of Heroes, als die Knicks erstmals seit 1973 durch Manhattans Broadway fuhren – 53 Jahre, in denen New York auf diesen Moment gewartet hatte.
Die Parade startete um 10 Uhr Ortszeit am Battery Park und endete am Stadthaus, wo Bürgermeister Zohran Mamdani der Mannschaft um Finals-MVP Jalen Brunson die Stadtschlüssel überreichte. Brunson, Karl-Anthony Towns und Head Coach Tom Thibodeau sprachen kurze Worte an die Menge. Den Abschluss bildete Grammy-Preisträgerin Alicia Keys mit einer Live-Performance von „Empire State of Mind.”
Brunson und die Zahlen, die den Titel erklären
Brunson lieferte in dieser Finals-Serie 32,6 Punkte, 4,6 Assists und 4,2 Rebounds pro Partie. Im entscheidenden Spiel 5 am 13. Juni traf er 45 Zähler und stellte damit Michael Jordans Rekord für die meisten Punkte in einem Meisterschafts-Abschluss ein – 15 davon allein im letzten Viertel. Endstand: 94:90 gegen die San Antonio Spurs. Alle elf Wahlberechtigten für den Bill-Russell-Trophäe stimmten einstimmig für ihn.
Verteidigung als Fundament
Wie ESPN berichtete, ließ New York die Spurs in Spiel 5 trotz eines ausgeglichenen Standes zur Halbzeit nicht über 90 Punkte kommen. In Spiel 4 drehten die Knicks ein 81:52-Defizit in einen 107:106-Sieg – ein Krimi, der die Resilienz des Kaders dokumentierte. Head Coach Thibodeau baute sein Team von Anfang an auf Defensivstärke auf; das Ergebnis: erster Meistertitel der Franchise seit 1973.
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