Nachrichten

Duren und Watson erwägen Qualifying Offer – RFA-Markt 2026 bleibt blockiert

Jalen Duren und Peyton Watson sind ohne Vertrag und erwägen ihre Qualifying Offers anzunehmen. Der Restricted-Free-Agent-Markt bietet ihnen kaum Alternativen.

Duren und Watson erwägen Qualifying Offer – RFA-Markt 2026 bleibt blockiert
Photo: U.S. Air Force / Wikimedia Commons (Public Domain)

Jalen Duren und Peyton Watson drohen, auf den schlechtestmöglichen Ausweg zurückzugreifen.

Die beiden Restricted Free Agents, Stand 30. Juli ohne Vertrag, erwägen laut Marc Stein (The Stein Line / NBC Sports) ihre jeweiligen Qualifying Offers anzunehmen und die Saison 2026/27 ohne langfristigen Vertrag zu bestreiten. Für Duren bedeutet das 9,6 Millionen Dollar bei den Detroit Pistons. Watson stünden 6,5 Millionen Dollar in Denver zur Verfügung. Beide Summen liegen weit unter den Erwartungen, mit denen die Spieler in den Sommer gegangen waren.

Eine Qualifying Offer ist keine Lösung, sondern ein Aufschub. Sie sichert die Restricted-FA-Rechte des jeweiligen Teams für den nächsten Sommer, bringt dem Spieler aber wieder eine Saison ohne langfristige Absicherung. Dass beide Spieler diesen Schritt erwägen, zeigt vor allem eines: Der aktuelle Markt bewertet sie nicht so, wie sie erhofft hatten.

Warum der Restricted-Free-Agent-Markt nicht in Bewegung kommt

Das strukturelle Problem ist dasselbe wie im Vorjahr: Nur Brooklyn und Chicago verfügen über nennenswerten Cap Space. Ohne einen Bieter, der mit einer Offer Sheet Druck auf Detroit oder Denver ausüben könnte, fehlt den Pistons und Nuggets jeder Anreiz, mehr anzubieten als das Minimum. Den Spielern fehlt damit der entscheidende Hebel. Duren wurde weder das 25-Prozent-Maximum angeboten noch das 30-Prozent-Supermax. Watson geht es in Denver nicht anders.

Ein dritter Restricted Free Agent, Bennedict Mathurin, verhandelt weiterhin mit den LA Clippers. Sein Fall ist separat zu betrachten, doch alle drei Situationen verweisen auf dasselbe Grundproblem: Der RFA-Markt 2026 gewährt Spielern kaum Verhandlungsmacht.

Wie es weitergeht

Eine Qualifying Offer kann jederzeit bis zum Beginn des Trainingslagers angenommen werden. Je näher der Oktober rückt, desto wahrscheinlicher wird dieser Schritt. Duren, 22, erzielte in der vergangenen Saison im Schnitt 19,5 Punkte und 10,5 Rebounds. Watson, 23, kam auf 14,6 Punkte und 4,9 Rebounds. Beide Spieler haben Potenzial, aber der Markt 2026 hat Potenzial weniger honoriert als bewiesene Leistung auf Playoff-Niveau.

Fazit
Kein Deal in Sicht. Sollten beide die Qualifying Offer annehmen, wäre es kein Ende, sondern ein Aufschub. Ob der Markt im Sommer 2027 mehr Cap Space und damit mehr Optionen bietet, bleibt abzuwarten.

Quellen: The Stein Line / NBC Sports, Bleacher Report.

Teilen