Die New Orleans Pelicans haben ihren wichtigsten Offseason-Transfer eingetütet. Bennedict Mathurin einigte sich laut übereinstimmenden US-Medienberichten auf einen Zweijahresvertrag über 16 Millionen Dollar mit einer Spieleroption im zweiten Jahr. Die Einigung wurde am 26. August erzielt.
Mathurin, 24, verbrachte die Saison 2025/26 bei den Indiana Pacers und – nach einem Trade zur Saisonmitte – den Los Angeles Clippers. Das Resultat: karrierebeste 17,6 Punkte, 5,4 Rebounds und 2,4 Assists in 54 Spielen. Die Clippers verzichteten als Restricted-Free-Agent-Halter auf ein Gegenangebot – damit war der Weg nach New Orleans frei.
Was Mathurin dem System von Jamahl Mosley bringt
Unter dem neuen Head Coach Jamahl Mosley setzen die Pelicans auf einen athletischen, langen Kader auf den Flügelpositionen. Mathurin stößt zu Dejounte Murray, Herb Jones und Trey Murphy III – eine Gruppe, die Mosley Optionen auf beiden Seiten des Feldes bietet. Seine Scoring-Qualitäten in Bewegung und die Fähigkeit, aus dem Dribbling heraus zu kreieren, passen zur offensiven Philosophie, die New Orleans aufbaut.
Die Verpflichtung gilt als die zentrale Personalie des Sommers von Frontoffice-Chef Joe Dumars. New Orleans verfügte über begrenzten Cap-Spielraum – der Vertrag passt dennoch in die finanzielle Struktur.
Kanadas wachsende NBA-Präsenz
Mathurin kommt aus Montreal, Québec – einer von vielen Kanadiern, die die NBA aktuell prägen. Sein Aufstieg vom rohen Talent zum Starter-tauglichen Flügel macht ihn zu einem Symbol des kanadischen Basketball-Aufschwungs neben Shai Gilgeous-Alexander und Jamal Murray.
Für New Orleans ist seine Ankunft ein Zeichen. Die Pelicans gehörten in der Schlussphase der Offseason zu den aktivsten Franchises – Mathurin bringt ihnen einen bewährten Scorer zu kosteneffizienten Konditionen für eine wegweisende Saison.
