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Brunson trifft 45 Punkte: Knicks feiern ersten NBA-Titel seit 1973

Jalen Brunson erzielte 45 Punkte und drehte das Spiel im Schlussviertel. Die Knicks gewinnen die NBA Finals 2026 gegen die Spurs 94:90 und sind erstmals seit 1973 Meister.

Brunson trifft 45 Punkte: Knicks feiern ersten NBA-Titel seit 1973
Photo: Jean-Baptiste / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

New York hat seinen ersten NBA-Titel seit 53 Jahren. Die Knicks sind Meister.

Jalen Brunson erzielte am Samstag 45 Punkte – davon 15 im Schlussabschnitt – und führte New York zu einem 94:90-Sieg über die San Antonio Spurs in Spiel 5 der NBA Finals 2026. Die lange Durststrecke seit 1973 ist vorbei.

Brunson übernimmt die Kontrolle

Brunson warf 14 von 27 Feldwürfen erfolgreich, traf 4 von 7 Dreiern und verwandelte 13 von 15 Freiwürfen. Die Knicks lagen zu Beginn des vierten Viertels mit sieben Zählern im Rückstand. Was folgte, war ein Solorun von 13 Punkten in Folge, der das Spiel drehte.

„Wir haben die ganze Saison gekämpft”, sagte Brunson nach dem Schlusspfiff. „Niemand hat an uns geglaubt. Wir haben einfach weitergemacht.”

Seine Serien-Statistiken: 32,6 Punkte, 4,2 Rebounds und 4,6 Assists pro Spiel, bei 42,1 % aus dem Feld und 38,9 % von der Dreierlinie. Alle elf Wähler kürten ihn einstimmig zum Finals-MVP. Seine 45 Punkte im entscheidenden Spiel stellen laut ESPN den gemeinsamen Rekord mit Michael Jordan für die meisten Punkte beim Titelgewinn auswärts ein. Nur Jordan, Giannis Antetokounmpo und Bob Pettit haben diesen Wert in einem Finals-Abschlussspiel bisher erreicht.

Eine Finalserie aus Aufholjagden

Die Knicks lagen in allen vier ihrer Siege zweistellig im Rückstand – und gewannen trotzdem. Jedes Mal.

Der Höhepunkt war Spiel 4: 29 Punkte lagen die Knicks im Madison Square Garden zurück, bevor sie die Partie noch mit 107:106 drehten. Brunson erzielte in jenem Spiel 36 Punkte. Spiel 5 folgte demselben Muster: sieben Punkte Rückstand im letzten Viertel, dann übernahm Brunson.

Victor Wembanyama hatte vor dem Abend einen Spurs-Sieg garantiert. Der französische Center kämpfte in der gesamten Serie, doch die kollektive Widerstandsfähigkeit der New Yorker war am Ende zu viel. Wie ESPN berichtet, ist eine solche Serie von Comebacks aus zweistelligen Rückständen in vier aufeinanderfolgenden Finals-Siegen historisch einmalig.

53 Jahre Warten sind vorbei

Der letzte Knicks-Titel datiert aus dem Jahr 1973. Willis Reed, Walt Frazier – eine Mannschaft, die New Yorks Basketballtradition begründete. Patrick Ewing erreichte 1994 die Finals. Carmelo Anthony brachte Jahre der Hoffnung. Einen Titel gab es nie.

Das änderte sich am Samstag. Brunson, der über die gesamte Finalserie mehr als 32,6 Punkte pro Spiel auflegte, brachte dieser Stadt den Meistertitel, auf den sie mehr als ein halbes Jahrhundert gewartet hatte. Als die Schlusssirene in San Antonio erklang, feierte Madison Square Garden.

Die Knicks sind NBA-Meister 2026. New York ist zurück.

Quellen: NBA.com, ESPN

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