Karl-Anthony Towns will bei den New York Knicks bleiben. Die Knicks wollen ihn halten. Das Problem ist das Geld – genauer: wie viel Towns von seinem Maximalgehalt abgeben soll, damit die Etat-Rechnung des Titelverteidigers aufgeht.
Bis zum Saisonstart ist kein Deal zu erwarten, berichten mehrere US-Medien. Towns wäre für eine Vier-Jahres-Verlängerung über bis zu 276 Millionen Dollar berechtigt – doch New York fordert einen deutlichen Abschlag, den der Center als unangemessen betrachtet.
Die Lücke zwischen den Parteien
Towns hat grundsätzlich Bereitschaft signalisiert, auf Gehalt zu verzichten – ähnlich wie Jalen Brunson, der rund 100 Millionen Dollar seines Maximalvertrags opferte, um dem Team Spielraum zu ermöglichen. Aber es gibt Grenzen. Wie ESPN-Reporterin Malika Andrews berichtete: “Er ist bereit, Gehaltseinbußen hinzunehmen. Aber der Abschlag, den die Knicks verlangen, erscheint ihm unzumutbar.”
Die genauen Zahlen sind nicht bekannt. Towns verdient derzeit 57 Millionen Dollar; für 2027/28 besitzt er eine Spieleroption über 61,1 Millionen Zähler. Ohne Verlängerung wird er vor der Trade Deadline im Februar einer der wertvollsten Handelschips der Liga.
Was die Knicks riskieren
Die Franchise gewann den Titel mit Towns als wichtigem Teil der zweiten Einheit. Sein Zusammenspiel mit Brunson, OG Anunoby und Mikal Bridges war gefährlicher als erwartet. Diese Chemie für einen Gehaltsstreit aufs Spiel zu setzen, wäre ein teurer Fehler.
Towns wird zum Trainingscamp erscheinen. Er hat öffentlich betont, seine Karriere in New York beenden zu wollen. Aber je länger die Hängepartie dauert, desto lauter wird die Diskussion um einen Titelverteidiger, der eigentlich den Kopf frei haben sollte.
Das Brunson-Modell und seine Grenzen
Bronsons Rabatt gilt in New York als Vorlage. Doch der war eine freiwillige Entscheidung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Von Towns dasselbe zu verlangen, wenn seine Leistungsdaten das Maximalgehalt rechtfertigen, ist eine andere Verhandlungsposition. Die Knicks setzen darauf, dass Towns das Umfeld und die Siegerkultur hoch genug schätzt, um sich zu einigen. Quellen: ESPN, Newsweek.
