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Jaylen Brown: „Ich habe mein Handy gegen die Wand geworfen“

Brown spricht erstmals öffentlich über seinen Trade zu den 76ers - und Mike Gansey bestätigt: Embiid ist gesund und „extra motiviert“.

Jaylen Brown: „Ich habe mein Handy gegen die Wand geworfen“
"Doug Collins Bobblehead, Coach Of The Philadelphia 76ers Basketball Team, 2016 SGA, Made In China" by France1978 is licensed under CC BY-SA 2.0. To view a copy of this license, visit https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/.

Jaylen Brown trat am Donnerstag in Philadelphia vor die Kameras – ruhig, direkt und mit einer Antwort, die niemanden kalt liess. Auf die Frage, wie er auf den Trade vom 6. Juli reagiert habe, war er sofort da: „Als ich erfuhr, dass ich getradet wurde, habe ich mein Handy gegen die Wand geworfen.”

Was folgte, war nüchterner. „Es war ein wilder Übergang, ehrlich gesagt – aber nichts davon ist wirklich überraschend.” Zehn Jahre Boston, neun Playoff-Teilnahmen, ein Finals-MVP. Brown (22,2 Punkte, 5,8 Rebounds in der Saison 2024/25) hatte seinen Namen oft genug in Gerüchten gehört, um zu wissen, dass so etwas passieren konnte. Was ihn getroffen habe, sei die Art der Kommunikation seitens der Celtics gewesen.

Browns Kritik an den Celtics

Klar, ohne Drama. Die Celtics hätten zunächst versucht, ihn in einem Paket für Giannis Antetokounmpo einzusetzen – ein Trade, der schliesslich zum Miami Heat führte. Als jener Plan scheiterte, schlugen die 76ers zu; Brown wechselte gegen Paul George und zwei Erstrunden-Picks nach Philadelphia.

Er sei sowohl „aufgeregt als auch enttäuscht”, sagte Brown – eine Formulierung, die denjenigen bekannt vorkommen dürfte, die seinen Charakter kennen. Den Blick nach hinten liess er schnell fahren. Seine Energie gilt nun der Zusammenarbeit mit Tyrese Maxey, LeBron James und Joel Embiid.

„Da liegt eine ganze Saison vor uns”, sagte Brown. „Darauf konzentriere ich mich.”

Embiid erstmals seit Jahren vollständig gesund

Die zweite Schlagzeile des Tages kam nicht vom Spieler, sondern aus dem Büro. Mike Gansey, Basketball-Präsident der 76ers, machte eine Aussage, auf die Philadelphias Fans seit Jahren gewartet haben. „Das ist der erste Sommer seit Langem, in dem er gesund ist”, sagte Gansey gegenüber HoopsHype. „Er ist extra motiviert.”

Embiid (26,9 Punkte, 7,7 Rebounds im Schnitt 2025/26, ehe eine Knieverletzung die Playoffs ruinierte) hat in dieser Off-Season abgenommen und Trainingsvideos gepostet, die in den sozialen Medien Aufmerksamkeit erzeugten. Er wolle „viele Spiele bestreiten” und sei „begeistert von der Mannschaft, die wir aufgebaut haben”, so Gansey. Für eine Franchise, die Embiids Einsatzzeiten seit Jahren managen muss, ist das keine Kleinigkeit.

Was dieses Starting Five leisten kann

Die Aufstellung für 2026/27: Maxey, VJ Edgecombe, Brown, James, Embiid. Vier Spieler mit mehrfachen All-Star-Nominierungen – und ein 21-Jähriger, der in den Playoffs überzeugte und weiter wächst.

Automatisch bedeutet das nichts. Die Celtics haben weiterhin Jayson Tatum. Embiids Gesundheit wird Philadelphias Potenzial mehr definieren als sein Kader auf dem Papier. Ein vollständig fitter Embiid neben dem ewigen Punkterekordhalter und einem ehemaligen Finals-MVP – die Eastern Conference hat das lange nicht gesehen.

Brown hat die Vergangenheit abgehakt. Philadelphia auch. Die Saison beginnt im Oktober, und das Duell Knicks gegen 76ers steht bereits auf jeder Wunschliste der Liga.

Quellen: ESPN, HoopsHype.

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