Die Phoenix Suns haben ihren besten Scorer langfristig gebunden. Dillon Brooks einigte sich auf eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und 73 Millionen Dollar bis zur Saison 2029/30, wie ESPN berichtet. Der 30-jährige Flügelspieler war in sein letztes Vertragsjahr mit 21 Millionen Dollar gestartet.
Statt die Free Agency im nächsten Sommer zu testen, unterschrieb Brooks langfristig in Phoenix – ein klares Signal beider Seiten nach der besten Offensivsaison seiner Karriere.
Karrierebestwerte als Verhandlungsgrundlage
In 56 Spielen der Saison 2025/26 erzielte Brooks im Schnitt 20,2 Punkte, 3,6 Rebounds, 1,8 Assists und 1,0 Steals pro Partie – allesamt persönliche Bestwerte. In seiner ersten Spielzeit bei den Suns übernahm er die Hauptlast im Angriff und lieferte konstant in 30,4 Minuten pro Spiel.
Die Playoffs bestätigten seine Leistungsfähigkeit. Im ersten Aufeinandertreffen gegen die Oklahoma City Thunder erzielte er in Spiel 3 der Serie 33 Punkte, in Spiel 4 folgten 23 Zähler bei einer Wurfquote von 10 aus 19. Trotz des Ausscheidens blieb Brooks der verlässlichste Scorer des Teams. Rund 24,3 Millionen Dollar pro Saison zahlen die Suns – eine Summe, die ihn zu einem der bestbezahlten Flügelspieler der Western Conference macht.
Gregorys Umbau bekommt sein Fundament
General Manager Brian Gregory hat die Suns in zwei Offseasons neu ausgerichtet: weg vom Superstar-Modell, hin zu defensiver Identität und Teamchemie. Brooks passt in diesen Entwurf – treffsicherer Scorer, engagierter Verteidiger, lautstarke Führungspersönlichkeit.
Ein Dreijahresvertrag für einen 30-Jährigen birgt Risiken. Flügelspieler, die auf Athletik angewiesen sind, können in diesem Altersbereich schnell nachlassen. Doch Gregory kam offenbar zu dem Schluss, dass ein Scorer mit 20 Punkten pro Abend auf dem Free-Agent-Markt erheblich teurer zu ersetzen wäre. Der Playoff-Einzug der Suns in der Saison 2025/26 bestärkt die Franchise in ihrer Strategie.
Die Suns setzen auf Kontinuität. Dillon Brooks bleibt bis 2030 das Gesicht ihres Offensivspiels.
