James Harden bleibt in Cleveland. Wie HoopsHype berichtet, einigen sich die Cavaliers und der Shooting Guard auf einen neuen Vertrag mit maximal zwei garantierten Jahren. Der Grund: Die Franchise will Cap-Spielraum behalten, um Restricted Free Agent Jonathan Kuminga verpflichten zu können.
Harden hatte im Juni seine Spieleroption über 42,3 Millionen Dollar abgelehnt und auf einen längeren Vertrag gehofft. Daraus wird nichts. Stattdessen bleibt er Teil eines ernsthaften Titelkandidaten. Cleveland hatte ihn im Februar per Trade von den Clippers geholt – im Gegenzug gingen Darius Garland und ein Zweitrunden-Pick nach Los Angeles. Seitdem arbeiteten beide Seiten auf einen Mehrjahresvertrag hin.
Warum nur zwei Jahre
Die Kuminga-Option bestimmt die Logik. Cleveland verhandelt mit Atlanta über einen Sign-and-Trade für den jungen Forward, der jedoch erfordert, dass die Cavaliers unterhalb des NBA-Second-Aprons bleiben. Ein langer Vertrag für Harden hätte diese Grenze gesprengt und die Franchise bei künftigen Transfers eingeschränkt.
Mit dem Limit auf zwei garantierte Jahre bleibt Cleveland handlungsfähig. Harden, der in der kommenden Saison 37 wird, erzielte nach dem Trade 18,4 Punkte, 8,1 Assists und 5,9 Rebounds im Schnitt über 29 Spiele, bevor Cleveland im Conference-Finale des Ostens ausschied.
Was das für die Cavaliers bedeutet
Das Backcourt-Duo aus Donovan Mitchell und Harden bleibt erhalten. Ein Kuminga-Transfer würde Head Coach Kenny Atkinson einen vielseitigen Forward liefern, der die Scorer ergänzt. Harden seinerseits nimmt weniger garantiertes Geld in Kauf – er setzt auf den Titel mit Cleveland. Gelingt er nicht, steht er in zwei Jahren erneut als Free Agent zur Verfügung.
Quellen: HoopsHype | BasketNews
