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NBA-Stillstand: Duren, Watson und Mathurin weiter ohne Vertrag

Drei Wochen nach dem Start der Free Agency sind Jalen Duren, Peyton Watson und Bennedict Mathurin noch nicht verpflichtet. Der Stand der Verhandlungen.

NBA-Stillstand: Duren, Watson und Mathurin weiter ohne Vertrag
Photo: Wikimedia Commons / CC BY 4.0

Drei Wochen nach dem Start der NBA-Free-Agency ist der Markt weitgehend geräumt – bis auf drei Namen. Jalen Duren, Peyton Watson und Bennedict Mathurin bleiben als Restricted Free Agents unverpflichtet, jeder in einer eigenen Verhandlungsblockade mit seinem jeweiligen Klub.

Duren und die Pistons: Stillstand

Der Pistons-Center ist der prominenteste Holdout. ESPN-Insiderin Ramona Shelburne berichtete in dieser Woche, die Verhandlungen seien „derzeit festgefahren” und könnten sich „tief in den August” hineinziehen. Marc Stein von The Stein Line sieht es etwas optimistischer: Es habe „bescheidene Fortschritte” gegeben. Dennoch schließen die Pistons einen Sign-and-Trade aus.

Durens Hebel ist klar: Er nimmt das Qualifying Offer über 9,6 Millionen Dollar an und wird im Sommer 2027 uneingeschränkter Free Agent. Ein Risiko für den 22-Jährigen, der noch keine vollständige Saison ohne Unterbrechung gespielt hat – aber eine reale Option. Detroit braucht ihn als Anker des Wiederaufbaus, und beide Seiten wissen das.

Watson: Denver hält die Linie

Die Nuggets boten ihrem 23-jährigen Forward einen Fünfjahresvertrag über 70 Millionen Dollar an, wie HoopsHype berichtet. Watson zeigt sich unbeeindruckt. Er erwägt offenbar, stattdessen das Qualifying Offer über 6,5 Millionen Dollar anzunehmen – ein Weg in die uneingeschränkte Free Agency 2027.

Die Bucks, die Clippers und die Hawks sondieren Sign-and-Trade-Möglichkeiten. Keine dieser Franchises verfügt über genügend Cap Space, um Denver mit einem ernsthaften Offer Sheet unter Druck zu setzen. Die Nuggets spielen auf Zeit – und halten die besseren Karten.

Mathurin: Die Clippers im Kawhi-Wartemodus

Die merkwürdigste der drei Situationen. Los Angeles will Mathurin halten, aber die Franchise ist blockiert. Die laufende NBA-Untersuchung zur Kawhi-Leonard-Situation verzögert einen erwarteten Trade nach Toronto – und solange dieser aussteht, können die Clippers ihre Cap-Struktur nicht planen.

Die New Orleans Pelicans haben Gespräche mit Mathurin geführt, laut HoopsHype. Sein Qualifying Offer liegt bei 8,8 Millionen Dollar. Andere Klubs könnten ihm Angebote im Bereich der Mid-Level Exception – rund 15 Millionen Dollar – vorlegen. Für einen potenziellen Starter liegt das deutlich unter Marktwert.

Ende August als realistisches Ziel

Alle drei Dossiers dürften sich erst Ende August klären – durch unterschriebene Verträge oder angenommene Qualifying Offers. Der Zeitdruck ist bei Detroit am größten: Duren ist der sportliche Kern des Projekts. Denver und die Clippers können sich das Warten leisten. Diese drei offenen Fälle zeigen, wie mächtig das Qualifying Offer als Druckmittel im modernen NBA-Geschäft sein kann – und wie weit ein Spieler gehen kann, wenn er an seinen eigenen Marktwert glaubt.

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