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Bucks mischen sich in Kuminga-Poker ein: Lakers und Cavaliers weiter im Rennen

Milwaukee wird zum dritten ernsthaften Bieter für den Free Agent - doch ein Streit über die Vertragslänge blockiert jede Einigung.

Aktualisiert
Bucks mischen sich in Kuminga-Poker ein: Lakers und Cavaliers weiter im Rennen
Photo: compujeramey / Flickr (CC BY 2.0)

Aus einem Duell wird ein Dreieckskampf. Die Milwaukee Bucks haben sich nach Informationen von NBA-Reporter Evan Sidery in die Verhandlungen um Jonathan Kuminga eingeschaltet – und stehen nun neben den Los Angeles Lakers und den Cleveland Cavaliers als dritte ernsthafte Option für den Free Agent. Eine Einigung ist gleichwohl nicht in Sicht.

Das CBA-Strukturproblem

Kuminga, 23, kam in der vergangenen Saison auf 12,1 Punkte und 5,9 Rebounds pro Spiel für Golden State, ehe ihn ein Trade zur Deadline im Februar nach Atlanta führte. Die Hawks sind bereit, einen Sign-and-Trade zu ermöglichen – doch die NBA-Tarifvereinbarung (CBA) schreibt vor, dass ein solcher Deal mindestens drei Vertragsjahre umfassen muss. Kuminga hingegen möchte nur einen Einjahresvertrag akzeptieren, sollte sein Gehalt unter 20 Millionen Dollar pro Saison fallen. Die Lakers haben berichten zufolge zwei Jahre zu je rund 10 Millionen Dollar angeboten – deutlich unter Kumingas Vorstellung. Laut Sidery würde Kuminga einen Sign-and-Trade über Atlanta einem ablösefreien Abgang vorziehen.

Die drei Interessenten im Überblick

Cleveland verfügt über den finanziell saubersten Weg. Die Cavaliers haben Salary-Cap-Spielraum und einen Bedarf auf der Flügelposition, seit dem frühen Juli beobachten sie die Situation genau. Los Angeles ist weiterhin interessiert, kämpft aber nach einem aktiven Sommer mit den Einschränkungen des Second Aprons. Die Bucks spielen eine andere Karte: Milwaukee hat seinen Kader nach dem Giannis-Trade nach Miami grundlegend umgebaut und hat nun sowohl Cap Space als auch eine Leerstelle auf der Forwardposition. Kumingas Drive-and-Kick-Spiel passt zu Milwaukees Aufbauprojekt.

Atlanta hat kaum einen Hebel, um einen Deal zu erzwingen: Die Hawks lehnten Ende Juni Kumingas Teamoption über 24,3 Millionen Dollar ab und machten ihn damit zum Unrestricted Free Agent. Wie ESPN berichtet, gibt es laut einer Insider-Quelle »keine klare Zeitvorgabe« für eine Lösung.

Quellen: Evan Sidery / Heavy; Yahoo Sports; NBC Sports

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