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Kuminga-Deal stagniert: Lakers und Free Agent weit auseinander

Die Gespräche zwischen den Los Angeles Lakers und Free Agent Jonathan Kuminga kommen nicht voran. Beide Seiten liegen bei den Gehaltsvorstellungen weit auseinander, wie US-Medien berichten.

Aktualisiert
Kuminga-Deal stagniert: Lakers und Free Agent weit auseinander
Photo: Position Sports, Inc. / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Die Los Angeles Lakers wollen Jonathan Kuminga. Doch der Weg zu einer Einigung erweist sich als schwieriger als gedacht.

Los Angeles verhandelt über einen Sign-and-Trade, bei dem Jarred Vanderbilt und ein Pick-Swap aus dem Jahr 2032 nach Atlanta gehen würden, wie Yahoo Sports und NBC Sports berichten. Dieser Rahmen würde Kumingas Gehalt für 2026/27 auf rund 21,5 Millionen Dollar begrenzen. Das Problem: Der 23-Jährige soll laut übereinstimmenden US-Medienberichten näher an 25 Millionen Dollar pro Saison anstreben. Die Gespräche stagnieren.

Atlanta hatte Kumingas Teamoption über 24,3 Millionen Dollar in diesem Sommer nicht gezogen und ihn damit zum uneingeschränkten Free Agent gemacht. Die Hawks hatten ihn im Laufe der Saison von den Golden State Warriors übernommen, wobei Kristaps Porzingis den umgekehrten Weg ging. In beiden Stationen zusammen erzielte Kuminga 12,3 Punkte und 5,6 Rebounds im Schnitt, eine Entwicklung, die hinter früheren Spielzeiten zurückblieb.

Limitierte Verhandlungsmasse der Lakers

Los Angeles betritt diese Verhandlung mit wenig Spielraum. Der Kader ist weitgehend besetzt, was einen Sign-and-Trade logistisch erschwert. Atlanta hatte den Pick-Swap der Lakers für 2032 gefordert, angeblich der einzige ungeschützte Erstrundenpick, den Los Angeles derzeit handeln kann, aber laut Marc Stein von The Stein Line kommt diese Forderung nicht in Frage.

Dass die Lakers in dieser Woche Matisse Thybulle für 3,3 Millionen Dollar verpflichteten, wirkt weniger wie eine Lösung als wie ein Signal: Bleibt Kumingas Preisvorstellung unrealistisch, wird man in Los Angeles ohne ihn planen.

Cleveland beobachtet die Lage

Auch die Cleveland Cavaliers sollen Interesse an Kuminga zeigen, übereinstimmenden Berichten zufolge. Die Cavaliers verfügen über mehr Salary-Cap-Spielraum und könnten dem Kongolesen einen klareren Weg zu echten Playoff-Minuten bieten. Ob dieses Interesse konkret wird, ist offen.

Kuminga erzielte in den Saisons 2023/24 und 2024/25 noch 16,1 respektive 15,3 Punkte. Der Rückgang in der vergangenen Spielzeit gibt den Interessenten ein Verhandlungsargument. Das Trainings-Camp öffnet Ende September. Je länger er wartet, desto schmaler werden seine Sign-and-Trade-Optionen.

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