Jalen Brunson erzielte 33 Punkte und verteilte neun Assists in Philadelphia – die New York Knicks gewannen 108:94 und führen die Serie nun 3:0. New York ist einen Sieg entfernt vom ersten Sweep in einer Best-of-Seven-Serie seit 1999.
Die Knicks schafften das ohne OG Anunoby, der wegen einer Zerrung der rechten Oberschenkelrückseite ausfiel – eine Verletzung aus den Schlussminuten von Game 2. Anunoby ist weiter tageweise zu bewerten, so ESPN-Reporter Shams Charania. Ohne ihren komplettesten Zweiwege-Spieler – der in diesen Playoffs im Schnitt 21,4 Punkte und 7,5 Rebounds erzielt – stützten sich die Knicks auf Brunson und Mikal Bridges, der 23 Punkte bei 8 von 14 Versuchen beisteuerte.
Brunson beantwortet jeden Philadelphia-Lauf
Philadelphia startete mehrfach Aufholjagden und kam dabei mehrmals gefährlich nah. Jedes Mal war Brunson die Antwort: ein Mitteldistanzwurf, ein Durchbruch mit Assist, ein Gang an die Freiwurflinie. Seine neun Assists spiegeln ein mit Gelassenheit geführtes Spiel wider, kein Spiel am Limit. Die Knicks fühlten sich trotz des Ausfalls von Anunoby über weite Strecken nicht ernsthaft bedroht.
Die Rückkehr von Joel Embiid aus der Verletzungspause änderte nichts am Spielverlauf. New York beantwortete jeden Philadelphia-Lauf und zog im vierten Viertel entscheidend davon – 3:0 ist in der NBA-History noch nie aufgeholt worden.
Was ein 3:0 in der NBA bedeutet
Die Knicks haben sechs Playoff-Spiele in Folge gewonnen, eine Serie, die in der ersten Runde begann. Kein Team in der NBA-Geschichte hat je einen 3:0-Rückstand in einer Best-of-Seven-Serie aufgeholt. Schließen die Knicks die Serie ab, erreichen sie zum ersten Mal seit einer Generation die Conference Finals im Osten.
Quellen: NBA.com, Yahoo Sports
