Jaylen Brown verlässt Boston. Die Celtics haben sich laut ESPN-Insider Shams Charania auf einen Trade geeinigt, der ihren NBA-Finals-MVP 2024 zu den Philadelphia 76ers schickt – als Gegenleistung kommen Paul George, zwei Erstrunden-Picks und zwei Zweitrunden-Picks zurück.
76ers erhalten: Jaylen Brown
Celtics erhalten: Paul George + Erstrunden-Picks (2028, 2031) + Zweitrunden-Picks (2028, 2030)
Warum Boston diesen Schritt gewählt hat
Die Celtics hatten Brown in den vergangenen Tagen aktiv auf dem Markt angeboten, nachdem das erhoffte Giannis-Antetokounmpo-Geschäft mit Milwaukee gescheitert war – die Bucks entschieden sich für ein Miami-zentriertes Paket. Brad Stevens stand ohne Plan A da und fand in Philadelphia einen willigen Partner: Die 76ers waren bereit, George und vier Picks abzugeben, um Brown als zweiten Star neben Joel Embiid zu verpflichten.
Brown steht in dieser Saison mit 57 Millionen Dollar in den Büchern, 61 Millionen in 2027/28, 64,9 Millionen im Jahr danach. Ab dem 26. Juli kann er eine einjährige Verlängerung unterzeichnen.
Was beide Teams gewinnen
Für Philadelphia ist es ein Blockbuster, der die Franchise neu definiert. Brown-Embiid zählt sofort zu den gefährlichsten Duos der Eastern Conference – die Wettquoten bestätigten das umgehend: Die 76ers kletterten von 60:1 auf 22:1 für den Titel.
In Boston sieht die Rechnung anders aus. Den zweiten Teil des Meisterschafts-Tandems von 2024 abzugeben ist schmerzhaft, doch die vier Picks geben Stevens Spielraum für einen Neuaufbau. Auch Center Mitchell Robinson (3 Jahre, 47,4 Mio. Dollar) und Veteran Mike Conley wurden verpflichtet – kein Krisenmanagement, sondern eine bewusste Neuausrichtung.
Paul George, 36, erzielte in zwei Spielzeiten in Philadelphia im Schnitt 16,7 Punkte und 5,3 Rebounds in 78 Partien. Er wechselt nun zu seiner fünften Franchise.
